Gebäudeenergieberatung
 

Energiemanagement

Etwa 80 % der bestehenden Gebäude in Deutschland wurden vor 1982 errichtet. Ihr Energiebedarf liegt bei ca. 25 bis 45 Liter Heizöl pro qm Nutzfläche und Jahr.
Durch den Einsatz von moderner Heiz- und Gebäudetechnik, in Verbindung mit baulichen Wärmeschutzmaßnahmen, lassen sich die Betriebskosten von Gebäuden erheblich senken (< 10 Liter pro qm Nutzfläche und Jahr).
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Was besagt die Energieeinsparverordnung (ENEV)?

Die Energieeinsparverordnung (ENEV) ersetzt seit 01.02.2002 in Deutschland die Wärmeschutz-verordnung (WSchV 95) und die Heizungsanlagenverordnung. Sie vereinigt die beiden letztgenannten Verordnungen unter Einbeziehung der Anlagentechnik bereits in der Planungsphase des Gebäudes.

Basis der Berechnung ist nicht mehr der Heizwärmebedarf (Qh), sondern der Primärenergiebedarf (Qp). Der Wirkungsgrad der Energieart, also die Gewinnung, Umwandlung und Verteilung der Energie außerhalb des Gebäudes, wird somit berücksichtigt.

Nachfolgend die wichtigsten Änderungen durch die ENEV:

  • Der zulässige Energieverbrauch von Neubauten wird gegenüber der WSchV 95 um durchschnittlich 30% gesenkt.
  • Hierbei werden an größere Mehrfamilienhäuser höhere Anforderungen (minus 35%) als an Ein- und
    zweifamilien-Häuser (minus 25%) gestellt. Das Niedrigenergiehaus, das sogenannte “7-Liter-Haus”, wird im Neubau zum Standard.
  • Ein Energiebedarfsausweis (Energiepass) soll mehr Markttransparenz im Bereich der Betriebskosten für Käufer, Eigentümer und Mieter schaffen.
  • Umwandlungsverluste außerhalb des Gebäudes, elektrische Hilfsenergie und der Einsatz von regenerativen Energien zur Heizung und Warmwasserbereitung wird nun durch die auf Primärenergie bezogene Berechnung es Energiebedarfs berücksichtigt.
  • Für bestehende Gebäude werden in sehr begrenztem Umfang Nachrüstpflichten vor allem für veraltete Heiztechnik eingeführt. Die bisher schon geltenden Mindestanforderungen bei Austausch von oder umfangreicheren Modernisierungsarbeiten an Bauteilen werden geringfügig verschärft und erweitert.

Zusammensetzung des Energiebedarfs eines Einfamilienhauses:

Die Umwandlung (der Verbrauch) der Energie im privaten Haushalt läßt sich (BMWI/Solar-Institut Jülich, 1999) in unseren Breiten wie folgt aufteilen:

  • Heizung ca. 78%
  • Warmwasser ca. 14%
  • Strom: ca. 8%, davon für Hausgeräte 5%, Kommunikation 2 %, Licht 1%

Sonnenenergie für Warmwasserbereitung (Kollektoren)

Mit ca. 6 qm Kollektorfläche deckt ein 4-Personen-Haushalt mehr als die Hälfte seines jährlichen Warmwasserverbrauchs.

Die Investitionskosten für eine Kollektoranlage zur Warmwasserbereitung betragen ca. 6.000.- €.

Zusätzlich kann eine erweiterte Kollektoranlage auch die Heizung unterstützen. Wirtschaftlich sinnvoll ist, daß eine kombinierte Anlage den kompletten Warmwasserverbrauch im Sommer und zusätzlich eine gewissen Teil der Heizung (Grundlast) im Winter und im Übergangsbereich abdeckt.

Sonnenenergie für die Stromerzeugung (Photovoltaik)

Eine Solaranlage auf dem Dach mit einer Leistung von 1 KW (dies entspricht ca. 10 qm Fläche) liefert in unseren Breiten ca. 900 KWh/Jahr Strom. Die Investitionkosten einer solchen Anlage betragen ca. 5.500.- €/KW.

Ein 4-Personen-Haushalt verbraucht im Durchschnitt ca. 3.000 KWh/Jahr. Mit ca. 20 qm Fläche decken Sie mehr als die Hälfte ihres jährlichen Stromverbrauch.

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